
Rastatt-Seltz (are). Die Jahrtausende enge Verbundenheit der Riedgemeinde Plittersdorf mit dem Rhein lebt seit diesem Wochenende wieder auf, warum sich der Ort in bester Festlaune präsentierte. Gefeiert wurde die Inbetriebnahme und Taufe zweier Schiffe: die neue Fähre „Saletio“ und das neue Arbeits- und Aufsichtsschiff „MS Plittersdorf“ des Außenbezirks Iffezheim des Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Freiburg. Nach einem dreifach kräftigen Knall der von Taufpatin Andrea Vogel geworfenen Sektflasche konnten Schiffsführer Manfred Burgard und Jörg Vogel, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Freiburg die ersten Gäste an Bord willkommen heißen.
Die „MS Plittersdorf“, deren Heimathafen Freiburg ist, die jedoch an der Staustufe in Iffezheim stationiert sein wird, soll zukünftig zwischen Greffern und Au am Rhein Schifffahrtszeichen auf dem Rhein auslegen und einbringen, Havarien abwickeln, die Gewässersohle vermessen und Hindernisse in der Fahrrinne aus dem Weg räumen. „Der Täufling ist ein Mädchen und heißt Plittersdorf“, bemerkte Heinz-Josef Joeris, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest im Rahmen seiner Rede. Den Namen für das neue Arbeits- und Aufsichtsschiff habe man schnell gefunden, denn er sei eine Erinnerung an die vor einem Jahr aufgelöste Außenstelle.
Mit dieser Namensgebung werde die große Verbundenheit zu diesem alten Standort wieder lebendig, bemerkte Oberbürgermeister Hans-Jürgen Pütsch. „Die MS Plittersdorf wird auf jeden Fall ein Glückskind sein“, äußerte Claus Haberecht im Namen des Landkreises Rastatt, an den fast 40 Kilometer Rhein grenzen.