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Tag der offenen Tür im PAMINA Rheinpark

Karlsruhe/Rastatt (aer). 520 Quadratkilometer Rheinauen, acht Museen, zwei Naturschutzzentren und über 50 Stationen am Wegesrand gab es am Christi-Himmelfahrtstag zu entdecken und zu erleben. Trotz Regenwetter nahmen mehrere Hundert Besucher die Gelegenheit wahr und besuchten den „Pamina-Rheinpark“, der zu einem Tag der offenen Tür in allen Einrichtungen eingeladen hatte.

Autos mit Kennzeichen weit außerhalb der Region sowie einige Radfahrer und Spaziergänger mit Regenkappen und Regenschirmen prägten das Bild im „größten Freilichtmuseum“ Deutschlands. Nicht die Stationen im Freien standen als Favoriten auf dem Programm des Tages sondern die Museen, in denen die Kultur und die Geschichte der Menschen am Rhein erfahren werden durfte.

„So ein Tag der offenen Tür müsste viel öfter durchgeführt werden“, bemerkte ein Besucher, der mit seiner ganzen Familie und mit Freunden aus dem Schwarzwald gekommen war. „Es ist besonders interessant, mal die alten Handwerksberufe zu sehen, denn die sterben ja so langsam aus“, äußerte er, während sich seine Freunde um Manfred Unser das alte Sattlerhandwerk im Außenbereich des Flößermuseums in Steinmauern erklären ließen.

In Elchesheim-Illingen saß eine Familie mit drei kleinen Kindern vor der Filmvorführung über den Fischfang vor über 100 Jahren. Vor dem Museum „Arbeit am Rhein“ freute sich der neunjährige Sven Gutzeit, der seine selbst geräucherten Forellen verkaufte. Einen besonders guten Besucherandrang hatte das „Riedmuseum“ in Rastatt-Ottersdorf, in dem auch die Zentrale des Pamina-Rheinparks untergebracht ist. „An der geführten Radwanderung zu den Wüstungen im Ried nahmen immerhin sieben mutige Radler teil“, bemerkte Museumsführer Kasimir Lempa.

„In jedem Museum könnte man einen ganzen Tag verbringen, alle Museen schafft man gar nicht, so interessant ist das alles“, bemerkte eine junge Besucherin, die noch nach Beinheim ins Elsass wollte, denn dort gab es im botanischen Garten Schramm auch einen Markt mit regionalen Produkten. „Wir kommen über Lauterbourg, wo wir die Bebauungspläne der Stadt angeschaut haben, waren in Neuburg das „Rheinaue-Museum“ besichtigen und fahren jetzt nach Durmersheim in das „Hardtmuseum“, bemerkte eine Elsässerin, die mit Kind und Kegel aus der Weißenburger Gegend gekommen war.


Angetan waren die Besucher vom Angebot im Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwörth, wo auch die offizielle Eröffnung stattgefunden hatte. Claus Haberecht, Geschäftsführer des Pamina-Rheinparks, und Siegfried König, erster Bürgermeister von Karlsruhe, lobten die gute Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen, die in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag feiern. Noch bis Sonntag können im Naturschutzzentrum Rappenwörth das Experimentierfeld Hochwasserschutz die virtuelle Flussfahrt auf dem Rhein, die heimischen Reptilien und Amphibien, der Künstler-Aktionspfad und vieles mehr erlebt werden.

„Es hat sich mal wieder gezeigt, dass der Tag der offenen Tür ein Schnuppertag ist, der die Besucher animiert, die Museen wieder zu besuchen“, freute sich Siegfried Schaaf, Vorsitzender des Pamina-Rheinparks.

Kontakt

PAMINA Rheinpark - Zentrale
im Riedmuseum in Rastatt-Ottersdorf
Tel./Fax. +49 (0)7222 /25509
e-mail:
info@pamina-rheinpark.org

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